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Die 5 Säulen des Islam

Die fünf Säulen oder Grundpfeiler des Islam (arabisch arkan) bilden die Grundpflichten eines jeden Muslims. In einer Überlieferung vom Propheten Muhammad, Frieden und Segen seien auf ihm, heißt es:

„Der Islam wurde auf Fünferlei aufgebaut: der Bezeugung, dass es keine Gottheit gibt außer Allah und dass Muhammad Allahs Gesandter ist, dem Verrichten des rituellen Gebets, dem Entrichten der Zakat, dem Fasten im Monat Ramadan und der Haddsch-Pilgerfahrt zum Hause (in Mekkah).“

— (Buchari, Muslim)

Das Glaubensbekenntnis

Der erste Pfeiler der islamischen Glaubenspraxis ist das Glaubensbekenntnis, arabisch „Schahadah“. Das Aussprechen in aufrichtiger Absicht ist hinreichend, um als Muslim anerkannt zu werden. Das Wort Schahada leitet sich von dem Wort scha’hada oder yuschahidu ab, was soviel wie „etwas bezeugen“ bedeutet. Jeder Muslim bekennt sich zu Allah und seinen Propheten Muhammad, Frieden und Segen seien auf ihm.

Das Glaubensbekenntnis lautet:

Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah und ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Gottes ist.

Aschhadu ana la ilaha illa Allah wa aschhadu ana Muhammadan rasulullah

— Lautschrift der arabischen Aussprache

Das Glaubensbekenntnis besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil (Ich bezeuge, dass es keinen Gott oder keine Gottheit gibt außer Allah,…) bezeugen Muslime die Einheit Gottes. Der Islam ist eine reine monotheistische Religion. Der Ursprung allen Seins ist Allah, der Erhabene. Er ist der Herr aller Dinge und nichts geschieht ohne Sein Wissen und Seine Erlaubnis. Nichts ist Ihm gleich. Der Maßstab, den Schöpfer mit etwas Erschaffenem vergleichen zu können ist uns somit genommen. Jedoch gibt es die 99 Namen Allahs, welche wir im edlen Qur’an und in der Lebenspraxis (Sunna) des Propheten Muhammad, Frieden und Segen seien auf ihm, finden. Diese Namen beschreiben Allah in seiner Einzigartigkeit, seiner Herrschaft, seiner Schöpfung und seinen besonderen Eigenschaften.

Eine Besonderheit dieses Glaubensbekenntnis ist, dass sie mit einer klaren Verneinung beginnt, was im Arabischen durch das Wort „la“ deutlich wird. Diese Ablehnung und Lossagung von allem, was Falsch ist, kann den Menschen dazu führen, die Wahrheit anzunehmen.

Allah machte den Menschen zum Sachwalter auf der Erde und prüft ihn durch das, was Er ihm gibt. Er erschuf den Menschen als ein Geschöpf mit freiem Willen. Dieser freie Wille hat eine Verantwortung zur Folge, indem wir Rechenschaft dafür ablegen, wie wir mit dieser Freiheit handeln. Hierfür wurde dem Menschen die Welt, von der er ein Teil ist, als eine Gabe und Wohltat dienstbar gemacht; zugleich sind diese Zeugen seiner Verantwortung.

Im zweiten Teil des Glaubensbekenntnis bezeugen Muslime die Prophetenschaft Muhammads, Frieden und Segen seien auf ihm. Er trat als letzter Prophet in einer langen Reihe von Propheten auf und bildet somit das Siegel der Propheten. Er ist das lebendige und zeitlose Beispiel des vollkommenen Menschen, welches Allah erschuf. Nach ihm richten sich Muslime weltweit. Aus seinem faszinierenden Leben können Menschen in allen Lebenslagen Lehren und Moral schöpfen. Seit der Mensch als Sachwalter auf der Erde eingesetzt ist, hat Gott Propheten in alle Welt entsendet mit der Aufgabe, die Menschen an Gott und an den rechten Weg zu erinnern. Er kann ihnen als einziger Weg Rechtleitung und wahren inneren Frieden bieten.

Einige der Propheten wurden mit einem Buch gesandt. Der Engel Gabriel, der auch im Judentum und Christentum als Überbringer der Schriften bekannt ist, hat den Gesandten Muhammad, Frieden und Segen auf ihm, Gottes Worte überbracht.

Die Propheten sind Vorbilder für die Menschheit und verkörpern die praktische Ausübung des Islam.

In der Theologie spricht man auch oft von den zwei Glaubensbekenntnissen, also schahadatan. Beide Teile der Schahada sind untrennbar miteinander verbunden.

Das Gebet

إِنَّ الصَّلَاةَ كَانَتْ عَلَى الْمُؤْمِنِينَ كِتَابًا مَوْقُوتًا

Gewiss, das Gebet ist den Gläubigen immer zu bestimmten Zeiten vorgeschrieben.

Quran 4:103

Allgemein meint man mit Gebet das rituelle Gebet, das Muslime Richtung Mekka verrichten. Das arabische Wort hierfür ist As-salaah. Es ist tragende Säule und wird daher oft als „Stütze des Islam“ (‘imaadud-diin) beschrieben. Fünfmal am Tag betet der Muslim unmittelbar zum Schöpfer Allah, dem Erhabenen. Das Gebet stellt ein direktes Zwiegespräch zwischen dem Schöpfer und Geschöpf dar. Es ist eine religiöse Pflicht für jeden erwachsenen Muslim und die wertvollste Handlung (chayrul amal). In ihm spiegelt sich auch die Einheit der Muslime wider. Ob jung oder alt, klein oder groß, schwarz oder weiß, schwach oder stark, reich oder arm, alle stehen gemeinschaftlich nebeneinander und werfen sich vor dem Allmächtigen nieder. Man bekundet Seine Allmacht, gibt sich Allah hin und hofft auf seine unendliche Gnade und Vergebung. Das Gebet prägt den Alltag der Muslime und ist eine ständige Erinnerung an den Beständigen und Allgegenwärtigen und eine wiederkehrende innere Läuterung. Nach der Schahadah stellt das Ritualgebet die erste Handlung dar, die Allah der Erhabene geboten hat und die erste Handlung, worüber am Jüngsten Tag Rechenschaft abgelegt werden wird.

Der Gesandte Gottes, Frieden und Segen seien auf ihm, hat Muslime angehalten, das rituelle Gebet unter allen Umständen zu verrichten. Es wurden viele Hadithe überliefert, in denen der Gesandte die Stellung und Wichtigkeit des Gebets betonte. Im Gegensatz zum Bittgebet, das in seiner Form frei gestaltet und in jeder Sprache gesprochen werden kann, wird das rituelle Gebet nach bestimmten Regeln (zuvor muss eine rituelle Waschung vollzogen werden), einer festgelegten Form und zu festgelegten Zeiten verrichtet.

Es sind:

  • das Frühgebet (salaatul-fadschr)

  • das Mittagsgebet (salaatul-dhuhr)

  • das Nachmittagsgebet (salaatul-‘asr)

  • das Abendgebet (salaatul-maghrib)

  • das Nachtgebet (salaatul-‘ischaa’)

Die Bilal-Moschee bietet den Muslimen die Möglichkeit die Gebete als Gemeinschaftsgebet in der Moschee zu verrichten.

يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا إِذَا نُودِيَ لِلصَّلَاةِ مِنْ يَوْمِ الْجُمُعَةِ فَاسْعَوْا إِلَىٰ ذِكْرِ اللَّهِ [...]

Oh, die ihr glaubt. Wenn zum Freitagsgebet gerufen wird, dann eilt zum Gedenken Allahs…

Qur’an 62:9

Das Freitagsgebet bietet den Muslimen die Möglichkeit wöchentlich mit der Gemeinde zusammenzukommen und die sozialen Bande zu stärken. Es findet jeden Freitag Mittag statt. In der Sommerzeit beginnt das Gebet um 13:45 Uhr und in der Winterzeit um 13:15 Uhr. Es besteht aus zwei Teilen, der Freitagspredigt und zwei Gebetseinheiten. Die Freitagspredigt wird in der Regel in Arabisch gehalten und simultan ins Deutsche übersetzt.

Darüber hinaus werden auch Festgebete zum Fastenbrechenfest und zum Opferfest in unserer Moschee verrichtet. Die Festgebete werden in der Regel in zwei Gruppen verrichtet; das erste Gebet auf Arabisch und das zweite auf Deutsch.

Die genauen Gebetszeiten werden rechtzeitig auf der Website veröffentlicht oder können auch telefonisch erfragt werden.

Im Fastenmonat Ramadan wird nach dem Nachtgebet das Tarawih-Gebet verrichtet, welches ausschließlich in diesem heiligen Monat gebetet wird. Das Tarawih-Gebet findet sofort im Anschluss an das Nachtgebet statt. Die Gebetszeiten für Ihre Stadt finden Sie hier.

Die Zakah

Mit Zakah ist die Pflichtabgabe vom Vermögen gemeint. Häufig wird sie auch als Armensteuer oder Almosen bezeichnet. Wörtlich bedeutet Zakah „Reinigung und Wachstum.” Neben der Zakah kann und wird auch das Wort Sadaqah synonym verwendet. Der Quran enthält Weisungen, für wen und was die Abgabe bestimmt ist.

إِنَّمَا الصَّدَقَاتُ لِلْفُقَرَاءِ وَالْمَسَاكِينِ وَالْعَامِلِينَ عَلَيْهَا وَالْمُؤَلَّفَةِ قُلُوبُهُمْ وَفِي الرِّقَابِ وَالْغَارِمِينَ وَفِي سَبِيلِ اللَّهِ وَابْنِ السَّبِيلِ ۖ فَرِيضَةً مِّنَ اللَّهِ ۗ وَاللَّهُ عَلِيمٌ حَكِيمٌ

Die Zakah-Mittel sind ausschließlich bestimmt für die Mittellosen, für die Bedürftigen, für die Zakah-Beauftragten, deren Herzen gewonnen werden sollen, für die Befreiung von Unfreien, für die Entschuldung der Schuldner, auf Allahs Weg und für den in Not geratenen Reisenden. Dies ist eine Verpflichtung von Allah, Allah ist allwissend, allweise.

Qur’an 9:60

Die Zakat ist eine gottesdienstliche Handlung, die im Qur’an 28 mal im Zusammenhang mit dem Gebet erwähnt wird.

Das wichtigste Ziel bei der Erfüllung der Zakat-Pflicht ist die bewusste Durchführung der gebotenen rituellen Handlung als Zeichen der Hingabe, um Allahs Wohlgefallen zu erlangen.

Zakat kann als konstituierendes Element der Finanz-und Sozialordnung des islamischen Staates betrachtet werden. Ein Prinzip dieser Sozialordnung ist das Streben nach sozialer und ökonomischer Gerechtigkeit, ohne Einschränkung der persönlichen Freiheit des Einzelnen.

Sie ist eine vermögensabhängige Abgabe und wird für die im Vers genannten Gruppen verwendet. In der Regel wird hierbei das unangetastete Vermögen, welches über den eigenen Grundbedarf hinausgeht, in Höhe von 2,5% berechnet.

Die Zakah dient zum einen dem Bewusstsein, dass alles Hab und Gut, welches wir besitzen, Segnungen von Allah sind und dass wir zugleich unsere sozialen Bande stärken. Ein verantwortungsbewusstes Teilen schützt uns selbst vor Geiz, und die gerechte Umverteilung des Geldes fördert die soziale Harmonie und Solidarität der Menschen untereinander.

Das Fasten

يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا كُتِبَ عَلَيْكُمُ الصِّيَامُ كَمَا كُتِبَ عَلَى الَّذِينَ مِن قَبْلِكُمْ لَعَلَّكُمْ تَتَّقُونَ ۝ أَيَّامًا مَّعْدُودَاتٍ ۚ فَمَن كَانَ مِنكُم مَّرِيضًا أَوْ عَلَىٰ سَفَرٍ فَعِدَّةٌ مِّنْ أَيَّامٍ أُخَرَ ۚ وَعَلَى الَّذِينَ يُطِيقُونَهُ فِدْيَةٌ طَعَامُ مِسْكِينٍ ۖ فَمَن تَطَوَّعَ خَيْرًا فَهُوَ خَيْرٌ لَّهُ ۚ وَأَن تَصُومُوا خَيْرٌ لَّكُمْ ۖ إِن كُنتُمْ تَعْلَمُونَ

O ihr, die ihr glaubt! Das Fasten ist euch vorgeschrieben, so wie es denen vorgeschrieben war, die vor euch waren. Vielleicht werdet ihr (Allah) fürchten. Es sind abgezählte Tage. Und wer von euch krank ist oder sich auf einer Reise befindet, soll eine Anzahl anderer Tage (fasten). Und denen, die es mit großer Mühe ertragen können, ist als Ersatz die Speisung eines Armen auferlegt. Und wenn jemand freiwillig Gutes tut, so ist es besser für ihn. Und daß ihr fastet, ist besser für euch, wenn ihr es (nur) wüßtet!

Quran 2:183–184

Das rituelle Fasten findet im neunten Monat des islamischen Kalenders statt. Der Monat Ramadan ist für Muslime weltweit ein außerordentlicher Anlass. In ihm wurde der edle Qur’an, das unverfälschte Wort Allahs als Rechtleitung für die Menschheit entsandt.

شَهْرُ رَمَضَانَ الَّذِي أُنزِلَ فِيهِ الْقُرْآنُ هُدًى لِّلنَّاسِ وَبَيِّنَاتٍ مِّنَ الْهُدَىٰ وَالْفُرْقَانِ [...]

Der Monat Ramadan ist es, in dem der Qur’an als Rechtleitung für die Menschen herabgesandt worden ist und als klarer Beweis der Rechtleitung und der Unterscheidung.

Quran 2:186

Im Arabischen bedeutet fasten saum oder syiam, was so viel wie Verweigerung oder Enthaltung von Worten und Taten heißt.

Die äußeren Faktoren des Fastens sind das absichtliche und bewusste Enthalten von Nahrung und Trank von der ersten Sonnendämmerung bis zum Sonnenuntergang. Doch der Monat Ramadan ist vor allem auch eine geistige Reinigung und Weiterentwicklung. Der Fastenmonat ist mit zahlreichen Segnungen verbunden. Der Muslim reflektiert über sein vergangenes Jahr und versucht sich spirituell auf eine höhere Ebene zu begeben, indem er verstärkt negative Taten und Gedanken vermeidet und stattdessen seine positiven Eigenschaften pflegt und sein religiöses Bewusstsein festigt. Somit kann er gestärkt aus diesem Monat gehen. Es ist eine Zeit der intensiven Hinwendung zu Gott, welche sich neben dem Fasten durch vermehrte Quran-Rezitation, Gebete, Spenden und Reue, Armenspeisung und der Pflege der gemeinschaftlichen Verbundenheit ausdrückt. Der Verzicht auf Essen und Trinken weckt automatisch das Mitgefühl zu denen, die ständig Hunger leiden.

Zwar ist das Fasten in diesem Monat eine anspruchsvolle religiöse Übung, die den Muslim sowohl körperlich als auch seelisch fordert, aber es existieren viele Ausnahmeregelungen, die verhindern, dass jemand dadurch Schaden nimmt. Alte, Kranke, Schwangere und Reisende sind beispielsweise vom Fasten ausgenommen. Außerdem auch Arbeiter unter extremen Bedingungen. Kinder sind ebenso vom Fasten ausgenommen, sollen aber wenn es ihr Zustand zulässt, langsam an das Fasten herangeführt werden.

Die Pilgerfahrt (Haddsch)

Die Pilgerfahrt nimmt unter den fünf Grundpflichten eine besondere Rolle ein.

وَأَتِمُّوا الْحَجَّ وَالْعُمْرَةَ لِلَّهِ ۚ

Vervollständigt die Haddsch- und die Umrah-Pilgerfahrt für Allah!

Qur’an 2:196

Die Bedeutung des Wortes Haddsch ist Zielen, Beabsichtigen, bzw. das Hinstreben zu einem Ziel. Die Haddsch ist die Wallfahrt des Muslims und der Muslimin nach Mekkah, um dort die Riten der Haddsch zu einer festgelegten Zeit zu vollziehen.

إِنَّ أَوَّلَ بَيْتٍ وُضِعَ لِلنَّاسِ لَلَّذِي بِبَكَّةَ مُبَارَكًا وَهُدًى لِّلْعَالَمِينَ ۝ فِيهِ آيَاتٌ بَيِّنَاتٌ مَّقَامُ إِبْرَاهِيمَ ۖ وَمَن دَخَلَهُ كَانَ آمِنًا ۗ وَلِلَّهِ عَلَى النَّاسِ حِجُّ الْبَيْتِ مَنِ اسْتَطَاعَ إِلَيْهِ سَبِيلًا [...]

Das erste Haus, das für die Menschen errichtet wurde, ist gewiss das in Bakkah – ein mit Segen erfülltes Haus und eine Rechtleitung für alle Menschen. In ihm sind deutliche Zeichen, davon Maqamu-Ibrahim. Wer es betritt, ist in Sicherheit. Den Menschen ist es Allah gegenüber auferlegt, zum Haus zu pilgern – wer von ihnen dazu die Möglichkeit findet…

Qur’an 3:96-97

Die Grundlagen der Pilgerfahrt wurden bereits durch unseren Stammvater Abraham festgelegt. Die Haddsch besitzt daher einen alten Charakter und ist zugleich einzigartig. Es gibt weltweit nichts, das ihr vergleichbar wäre. Es ist mindestens 6.000 Jahre her, seit der Prophet Ibrahim die Riten der Hadsch begründet hatte. Mit der Pilgerfahrt setzten Muslime eine Tradition fort, die es seit Anbeginn der Menschheit gibt. Wo immer die Reisenden herkommen, und was immer ihr sozialer Status sein mag, sie werden von einer einzigen Sache an einen einzigen Punkt angezogen – das Verlangen, Allah an Seinem Hause anzubeten und die Riten der Hadsch zu vollziehen.

Um die Haddsch-Pilgerfahrt vollziehen zu können, gilt es bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen, wie:

  • Muslim sein

  • Gesundheitliche Tauglichkeit

  • Sicherheit des Reisewegs nach Mekkah: Es darf keine Gefahr für Leib und Leben drohen.

  • Verfügung über geeignete Transportmittel und ausreichend finanzielle Mittel für die Reise und für den Unterhalt der Familie während der Abwesenheit.

Zur Wallfahrt gehört der Eintritt in den Weihezustand (arab. Ihram), der bestimmte Verhaltensregeln voraussetzt und in dem sich der Pilgerer die gesamte Haddsch-Pilgerfahrt befindet.

Die Haddsch findet im Monat Dhu-l-Higga statt. In spiritueller Hinsicht markiert sie den Höhepunkt im religiösen Leben eines Muslims. Das belegt ein Hadith unseres Propheten Muhammad, Frieden und Segen seien auf ihm, in dem es heißt:

„Wer die Haddsch-Pilgerfahrt vollzogen hat, ohne dabei zu freveln oder zu sündigen, kehrt zurück, wie am Tage als seine Mutter ihn geboren hat.“

Neben der Haddsch-Pilgerfahrt können Muslime außerhalb dieses Monats auch nach Mekkah fahren. Dies gilt dann als kleine Pilgerfahrt (arab. Umrah)

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